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Makellose Morde to go in der Edition BoD
Es muss nicht immer Coffein sein. Auch Literatur belebt. Vor allem, wenn es um (unfreiwilliges) Ableben geht. Und darin ist die Hamburger Autorin, deren Geschichten Vito von Eichborn für seine Reihe herausragender Neuerscheinungen ausgewählt hat, Expertin. Gut und Böse sind wunderbar gemischt in dieser Sammlung erlesener Verbrechen und herzerfrischender Gemeinheiten. Oft in ein und derselben Person

„Mit ihren weißen Fluffhaaren sehen sie aus wie ein Löwenzahnstrauß. Einmal pusten, und sie lösen sich in Luft auf. Wenn es doch nur so einfach wäre.“
Aufgeben? Niemals. Henkes Helden sind der Traum eines jeden Arbeitgebers: engagiert, flexibel und lösungsorientiert. Kein Einsatz ist ihnen zu hoch für Quote oder Kundenglück, den Platz in der ersten Reihe, das Lächeln der Liebsten oder die ungestörte Ruhe ihres Refugiums. Menschen wie du und ich, scharfzüngig seziert und pointiert in den Abgrund gestoßen. Ein giftig-guter Cocktail garstiger Geschichten, der (schaden-) freudigen Genuss verspricht.

"Scheinbar leichte Kost mit Raffinesse: eine Wohltat"
Eva Schuster / eselsohren.at

"Wortspielerei in Perfektion"
Daniela Loisl / leser-welt.de

"eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe"
Sarah Drews / Sarahs Bücherwelt

"Frech, makaber und äußerst unterhaltsam"
Bellexr's Leseinsel

mehr Pressestimmen
Mekellose Morde to go

Edition BoD, Dezember 2009
ISBN: 978-3-8391-9252-8
TB, 128 Seiten, EUR 9,90
bei Libri / bei Amazon


Buchtipp – Mörderischer Bußgang mit Biss
"Es redet also keiner mit Ihnen?, murmelte sie und setzte das Wellholz an, um die Masse auszurollen. "Haben Sie denn die richtige Frage gestellt? Ohne Frage keine Antwort. Das ist doch bei Euch Männern so … oder?"

Wer unvorbereitet in der Karwoche nach Mallorca kommt, könnte sich fragen, ob er in eine Vollversammlung des Kukluxklan geraten ist. Unter den spitzen Kapuzen ziehen kettenbeschwert und Kerzen schwenkend die Mitglieder katholischer Bruderschaften durch Palma. Warum eine dieser Bruderschaften alljährlich einen ihrer Büßer durch plötzliches Ableben auf der Prozession verliert, ist die Frage bei deren Beantwortung der Journalist Peter Stösser seinem Freund und Ex-Kollegen Hannes helfen soll. Denn der glaubt, dass der Grund dafür nicht tödliche Überanstrengung ist, sondern Mord. Doch dann verschwindet Hannes und Peter steckt mitten in einer Story, die nicht nur die, sondern die letzte seines Lebens werden könnte.
Wer sind die Büßer? Woher stammen die Drohbriefe? Was bedeuten die Kreuze? Wer sind die La Granchas? Und was hat das alles mit den Xuetas, Francos Gold und mit Peter selbst zu tun? Nichts ist wie es scheint. Und selbst die Leichen sind nicht immer das, wofür man sie hält.

Hef Buthe, der sein Alter Ego Peter Stösser auch mal selbstironisch auf die Schippe nimmt, treibt Spannung und Tempo auf die Spitze und jongliert virtuos mit einem großen, facettenreichen Figurenensemble. Die Story ist fiktiv, dass Mallorca nicht nur dem spanischen König, Promis und Pauschaltouristen ein sommerliches Exil ist, sondern im Lauf seiner Geschichte ebenso Zuflucht unfreiwilliger Exilanten war, wie Basislager weniger lichter Gestalten, steht nur nicht im Reiseführer. Dass der Journalist Buthe auch als Autor die richtigen Fragen stellt, macht den Thriller zu einem besonderen Genuss.

Hef Buthe, geboren 1956, war Kriegsreporter in Vietnam, Nicaragua und dem Nahen Osten. Später gründete er eine erfolgreiche Beraterfirma in Hongkong. Heute wohnt er wieder in Deutschland und widmet sich dem Schreiben von Thrillern. Im November 2010 erscheint "Saigon – Berlin".


Hef Buthe
Die Büßer von Mallorca
Bastei Luebbe, November 2009
ISBN 978-3404163588
TB, 680 Seiten, 8,99 EUR
bei Amazon


Die Buchfrage von LovelyBooks
Was wäre, wenn … das Kind enttäuscht?
Ein stolzer Vater
Meine Kleine, meine Prinzessin, mein Ein und Alles. Warum hast du das getan? Du weißt doch, wie stolz ich immer auf dich war. Wenn du in deinem Rüschenkleid die Treppe hinunter gehüpft bist, die Geige in der linken Hand, die Zöpfe in deinem stürmischen Rhythmus tanzend. Wenn dein Lachen, noch Kinderlachen, glucksend aus den Tiefen deines kleinen Körpers empor sprudelte. Dein Strahlen mir den Tag erhellte. Ich dir in der ersten Reihe applaudierte, die neidischen Blicke der anderen Eltern auf mir spürte … weiterlesen
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