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| Zauberhafte Zeitreise nicht nur für Kids |
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| Der eine ist bereits ein musikalisches Genie, der andere soll es erst noch werden. Beide spielen Klavier und träumen dabei vom Spielen im Schnee, beide sind zwölf Jahre alt und zugleich gut 250 Jahre auseinander. Doch dann erscheint ihnen der Engel der Musik und Wolfgang Amadeus Mozart findet sich im 21. Jahrhundert bei Max in dessen Holzhütte in einem kleinen Dorf im Vorarlberg wieder. Max ist begeistert, aber sicher, dass niemand erfahren darf, wer sein neuer Freund ist, wenn sie nicht für verrückt erklärt werden wollen. Ein Abenteuer voller Situationskomik, durch das die Liebe zur Musik sich wie ein roter Faden zieht, beginnt. Mit viel Humor von von Pedro Caraça illustriert, spricht das Buch alle Sinne an und garantiert auch den "Großen" großen Spaß. Meine Empfehlung: das Rezept für die Sachertorte vor dem Lesen ausprobieren, Mozart auflegen und genießen. Tania Maria Rodrigues-Peters Mozart in der Zukunft Illustrationen: Pedro Caraça |
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| Hintersinniger Forentrip |
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| In ihren Briefen an Lieschen berichtet eine Unternehmerin von ihrem Abenteuer als Schriftstellerin, an dessen Anfang sie der bösen Hexe in Gestalt einer Druckkostenzuschussverlegerin begegnet. Dann lockt eine bereits arrivierte Autorengefährtin die Heldin in die geheimnisvolle Welt des "armen forenpoeten", einem virtuellen Wald, in dem es vor heimtückischen Trollen nur so wimmelt. Rüstzeug für den Kampf gegen die garstigen Geister erhält sie bei Meister "yoga bookwalker" in der Trollminatorenlehre. Eine solche Ausbildung mag sich mancher wünschen, der sich in den Weiten der Forenwelt verirrte und Zeuge oder gar Zielscheibe verbalen Gemetzels wurde. Sylvia B. skizziert die digitalen Scharmützel mit phantasievollem Wortwitz und Ironie. Dass sie für ihr Märchen über die virtuellen Verbalattacken ausgerechnet die Form des Briefromans gewählt hat, verleiht der Erzählung einen zusätzlichen Reiz. Ein hintersinniger Forentrip für ein ungewöhnliches Lesevergngügen.. Sylvia B. Der ForenTroll - ein modernes Märchen für Erwachsene |
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| Nur nicht den Kopf verlieren … |
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| Auf dem Cover können Sie ihn noch sehen, den Schädel des Piraten Klaus Störtebecker. Aus dem Hamburger Museum ist er seit dem 9. Januar 2010 verschwunden. Wenn Sie Ursula Prems Buch zuende gelesen haben, können Sie sich ein Motiv für diesen Diebstahl vorstellen … Geheimnisvoller Nebel verschlingt die Insel Borkum, Ostfriesland, das Emsland, frisst sich immer weiter hinein in das Land, entreisst den Bewohnern die Maske der Zivilisation, bevor er sie in seinen Schwaden verschwinden lässt. Eilig werden Experten zusammengetrommelt, tarnen ihre Ratlosigkeit in der sonntäglichen Talkrunde mit Angriffen auf die jeweils anderen Disziplinen. Krisenstäbe organisieren Krisensitzungen, Kanzlerin und Bundespräsident ringen um beruhigende Worte. In Bayern glaubt man sich noch relativ sicher, und die elfjährige Lissy stößt bei ihrer Schatzsuche im eigenen Keller auf eine vielversprechende Kiste, in der sie das Tagebuch eines Hamburger Kaufmanns aus dem 15. Jahrhundert findet, das die Geschichte erzählt, wie der andere Fund, den Lissy in der Truhe macht, in den Besitz des "Pfeffersacks" geriet. Ursula Prem jongliert virtuos mit verschiedenen Zeitebenen, Mythen und den Facetten menschlicher Begierden. Dabei gelingt ihr das Kunststück, eine überaus spannende Spökenkiekergeschichte mit teils satirischer Gesellschaftskritik zu verbinden. Ein echter Tipp für einen gruselig-schönen Lektüreabend besonders bei Nebel. Über die Autorin Die in Nürnberg geborene Opernsängerin Ursula Prem trat bereits an vielen Bühnen des In- und Auslandes in Ercheinung. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden die dramtishen Sopranrollen aus dem Werk Richard Wagners. Ihr schriftstellerisches Debüt gab sie 2006 mit dem Roman "Vorsicht Liebensgefahr!" |
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| Afghanistan von innen |
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| "Es muss doch einen Mittelweg geben, denke ich, während draußen wahrscheinlich der Mond aufgeht über Afghanistan. Freiwillige Loyalität, die selbstbestimmtes Leben zulässt. Ob es das geben kann, ganz ohne Abhängigkeiten?" Wie gut, dass Journalistin und Schriftstellerin Kerstin Tomiak nicht auf die Warnungen von Familie und Freunden hörte und 2006 zu ihrem Einsatz als Leiterin des ISAF-Büros in Kunduz aufbrach. Mit "Drachenwind" liefert sie eine spannende, einfühlsame Reportage, deren Reiz auch in der vorurteilsfreien Reibung ihrer eigenen und der im Lande herrschenden Wertmaßstäbe liegt. Ein leidenschaftlicher, sehr persönlicher Bericht aus einem Land voller Widersprüche, das ganz aktuell wieder kurz vor dem Abgrund steht. Verlagsinfo über die Autorin Kerstin Tomiak war für den RBB und Deutschlandradio tätig, bevor sie für die Internationale Friedenstruppe ISAF nach Kunduz ging. Ausgezeichnet mit der Nato Medall for Service for Peace and Freedom und versehen mit dem Service Award des Governeurs von Kunduz, Mohammad Omar, für a year of dedicated service towards the media progress in Afghanistan. Seit Juli 2009 bildet sie als Angehörige der CJPOTF (Combined Joint Psychological Operation Task Force) afghanische Journalisten in Kabul aus |
![]() Droemer/Knaur, September 2009 TB, 288 Seiten, 9,95 EUR ISBN-13: 978-3426782613 bei Amazon
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| Mord im Museum |
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| Schädel- und andere Knochen sind ein vertrauter Anblick, Mumien schon etwas ungewöhnlicher, doch eine frische Leiche, noch dazu die eines ihrer Professoren, ist, auch wenn er standesgemäß mit einer Steinzeitaxt erschlagen wurde, für die Mitarbeiter des Archäologischen Landesmuseums in Konstanz nicht alltäglich. Für Kommissar Bloch dagegen reine Routine. Denkt er. Genau wie das Verschwinden seiner 25-jährigen Tochter. Doch Hexenschädel und indianische Rituale komplizieren den Fall und die Sorge von Blochs Exfrau um den gemeinsamen Spross entpuppt sich als berechtigt. Ulrike Blatter liefert einen melancholischen Krimi, der die Einsamkeit seiner Protagonisten in wunderbar präziser Sprache einfängt. Ein Debüt, das Appetit auf mehr macht. Verlagsinfo über die Autorin Ulrike Blatter, Jahrgang 1962, lebt in der Nähe von Konstanz. Nach ihrem Medizinstudium bildete sie sich in der Psychotherapie mit dem Arbeitsschwerpunkt Sucht und Trauma weiter. Mehrere Jahre arbeitete sie in der Rechtsmedizin und der Suchtberatung. Zurzeit ist sie als Dozentin in der Erwachsenenbildung tätig. Ulrike Blatter ist Mitglied der "Vereinigung deutschsprachiger Krimi-Autorinnen". |
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| Mehr Buchtipps | |||||||||||||
| Wenn ein Stoß danebengeht "Cliffhanger" von Tim Binding |
Kurioses hinterm Deich "Der siebte Schlüssel" von Peter Gerdes |
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| Die Kunst der Täuschung "Kein Rauch ohne Feuer" von Peter Robinson |
Zwerchfelltraing "A Year in the Merde" ff von Stephen Clarke |
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| Suizid, Unfall oder Mord? "Im Angesicht der Schuld" von Sabine Kornbichler |
Wohl bekomms "Mordshunger" von Frank Schätzing |
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| Zum demütigen Weibchen mutieren? Niemals! "Vorsicht Liebensgefahr!" von Ursula Prem |
Wahnsinnswundermittel "Psychiatrie" von Martin Kleen |
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| Packender Psychothriller "Augen in der Nacht" von Vena Cork |
Mörderischer Segeltörn "Stirb nicht in Schottland" von Dieter Bromund |
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| Krimi mit Klasse "Wo Licht und Schatten ist" von P. D. James |
Pia Korittki in Hochform "Blaues Gift" von Eva Almstädt |
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| Rabenschwarz und federleicht "Ich weiß" von Gunter Gerlach |
Nie sollst du den Schafen ihren Schäfer rauben "Glennkill" von Leonie Swann |
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| Spritzige Satiren aus Schul- und anderem Alltag "Dafür hast du also Zeit! Wenn Lehrer zu viel Spaß haben" von Gabriele Frydrych |
Raffinierte Resteverwertung "Keine Angst" von Frank Schätzing |
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