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| Pia Korittki in Hochform |
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| Den Sonntagnachmittag hatten sich die Kollegen von der Lübecker Mordkommission anders vorgestellt einen Strandspaziergang vielleicht, aber nicht im Nieselregen zur Besichtigung einer Wasserleiche. Nur Pia Korittki hofft im Stillen, die Leiche möge sich als Mord- und nicht als Unfallopfer entpuppen, um der für ihren am nächsten Tag beginnenden Urlaub geplanten Renovierung ihrer Wohnung zu entkommen. Die Obduktion ergibt Ungewöhnliches: wäre der Mann nicht ertrunken, wäre er an der tödlichen Dosis Aconitin, die sich in seinem Körper fand, gestorben. Pia soll ihren Urlaub trotzdem antreten, dem Pinselschwingen allerdings entkommt sie. Marlene, die Frau ihres Bruders ist verschwunden und niemand außer Pia hat Zeit, sich um die kleine Tochter zu kümmern. Ein weiterer Mann überlebt nur knapp einen Aconitin-Anschlag, Marlene bleibt unauffindbar und Pia kehrt zurück an ihren Arbeitsplatz. Bei ihren Ermittlungen gerät sie in mehr als einen persönlichen Konflikt. Die Lösung ihres dritten Falls enthüllt Abgründe vermeintlicher Familienehre und verratener Freundschaft. Unterstützung erfährt Pia dabei von unerwarteter Seite. Eva Almstädt hat ein feines Gespür für das Minenfeld menschlicher Beziehungen und versteht es zugleich, den Zauber des Alltäglichen einzufangen. Erfrischend authentische Figuren, überraschende Wendungen und fesselnde Spannung garantieren beste Krimiunterhaltung (nicht nur) für einen Sonntagnachmittag am Strand. |
![]() Eva Almstädt Blaues Gift Lübbe 2007, ISBN 978-3-40415642-9 TB, 331 Seiten, 6,95 Euro bei Amazon
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