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| Am ersten Montag im September kehren die Pariser in ihre Büros zurück. Mit diesem ersten Arbeitstag nach den Sommerferien beginnt auch die Odyssee von Paul West, einem Engländer, der in Paris einen Tea Room eröffnen will, in London einen französischen Starkoch promotet und zusammen mit seiner französischen Freundin im Auftrag des britischen Tourismusbüros eine Imagekampagne quer durch die USA leitet. Mit übergestülpten Plastiktüten rettet er seine Schuhe vor den Hundehaufen auf den Pariser Trottoirs. Vor den Fettnäpfchen, die den Weg zum interkontinentalen Verständnis pflastern, bewahren ihn die provisorischen Galoschen nicht. Doch er findet heraus, wie man in der Seinemetropole zu einem Kaffee, einer Wohnung, einer Arbeitserlaubnis kommt, wird unfreiwilliger Experte in Arbeitsrecht und "strategischer Diplomatie" und lernt französische Küche und Frau(en) so sehr lieben, dass er sich bei seiner Rückkehr nach London wie ein Exilant fühlt. Den britischsten Briten trifft er auf seiner von der nach Indien outgesourcten Abteilung des britischen Tourismusbüros "organisierten" Promotiontour durch die USA.: Ein amerikanischer Minifahrer, der ihn in Miami Beach aus mehr Merde befreit. Stephen Clarke nimmt sich vor allem selbst auf die Schippe. Scharfe Beobachtungsgabe, skurrile Figuren und Situationen und der Sprachwitz, der im Original am besten zur Geltung kommt, sorgen für ein ausgesprochen vergnügliches Vorurteilebetrachten, bei dem so manches Klischee auf der Strecke bleibt. Lachmuskelkater ist garantiert. |
![]() Stephen Clarke A Year in the Merde / Merde actually / Merde happens Random House UK bei Amazon
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